Chinesische Auslandsschülerin an der Frohmestrasse

Meine Zeit in der Schule Frohmestraße

                                                               Von Caroline Lorentz (10 Jahre)

Unsere chinesische Auslandsschülerin
Unsere chinesische Auslandsschülerin

 

Ich bin in China geboren und gehe dort zur Schule. Die Sommerferien meiner Schule haben 4 Wochen früher angefangen. Da hatten meine Eltern die tolle Idee, dass mein Bruder, Carsten, und ich hier in Hamburg zur Schule gehen können. Da mein Vater als Kind schon in der Schule Frohmestraße war, wollten wir auch dorthin.

Eine chinesische Schule is anders als die deutsche Schule. Die Schulzeit ist viel länger, weil es morgens um 8 Uhr in die Schule geht und erst nachmittags um 17 Uhr aufhört.  Und dazu noch viele Hausaufgaben, sodass man erst abends um 21.30 Uhr fertig ist. In einer chinesischen Schule muss man natürlich chinesisch lernen. In jedem Schulhalbjahr muss man 250 Zeichen schreiben und 300 Zeichen lesen lernen. Und man darf die Zeichen, die man vorher gelernt hat nicht vergessen. In meiner chinesischen Schule hatten wir bisher noch keinen Theaterunterricht – das hat mir hier an der Frohmeschule sehr viel Spaß gemacht. Chinesische Schulen sind viel strenger als deutsche Schulen. In China muss man sich melden und aufstehen, um dem Lehrer zu antworten.

Am besten hat mir der Tag gefallen, an dem wir die HVV  R

Unsere chinesische Auslandsschülerin
Unsere chinesische Auslandsschülerin

allye hatten. In China wäre das in diesem Alter zu gefährlich gewesen, da die Busse und Bahnen meistens sehr voll sind. Meine Zeit in der Schule Frohmestraße war viel zu kurz, aber ich habe schon viel in dieser kurzen Zeit gelernt und einige Freunde gefunden. Ich möchte mich sehr dafür bedanken, dass ich bei euch sein durfte.